Zirkel am 03.01.2026: Träume von spirituellen Kriegern

12,00 

Spirituelle Krieger brauchen keine Gewalt, um Frieden zu schaffen. Spirituelle Krieger müssen nicht andere besiegen, um siegreich zu sein. Spirituelle Krieger stehen in einer langen Tradition von mutigen Menschen, die sich ihren Ängsten stellen. Sie verschließen sich nicht, sie öffnen ihr Herz all dem, wovor andere zurückschrecken: dem eigenen und fremden Leid, der Ungerechtigkeit, der Not. Spirituelle Krieger sind keine außergewöhnliche Menschen, in diesem Vollmondzirkel wollen wir entdecken, dass deren Potenzial auch in uns steckt. Unsere Träume sind der beste Beweis dafür, dass wir schon spirituelle Krieger sind. Und sie lehren uns, dass wir dies auch im Wachzustand sein können.

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Kategorie:

Beschreibung

Datum und Uhrzeit

3.1.2026 / 19 Uhr

Dauer

90 Minuten

Sprache

Deutsch

Level

Anfänger und Fortgeschrittene

Elemente des Zirkels

Inhalt des Vollmond-Zirkels

Spirituelle Krieger in vielen Kulturen

Das Bild des spirituellen Kriegers findet sich in vielen Kulturen und spirituellen Traditionen – immer als Sinnbild für innere Stärke, Mitgefühl und Bewusstheit. Im tibetischen Buddhismus etwa ist der „Bodhisattva“ ein Krieger des Mitgefühls: Er kämpft nicht gegen äußere Feinde, sondern gegen Unwissenheit, Gier und Angst im eigenen Geist. Sein Mut besteht darin, offen zu bleiben – selbst angesichts von Leid und Chaos. In schamanischen Kulturen verkörpert der spirituelle Krieger die Fähigkeit, zwischen den Welten zu wandeln und Dunkelheit in Erkenntnis zu verwandeln. Auch in indigenen und mystischen Lehren Amerikas wird der wahre Krieger nicht an seiner Stärke, sondern an seiner Fähigkeit zu Liebe, Achtsamkeit und Opferbereitschaft gemessen. In all diesen Wegen zeigt sich: Der spirituelle Kampf ist kein Kampf gegen andere – sondern ein Weg der Selbsterkenntnis, der Heilung und des Erwachens.

Der Krieger und das Träumen – unser inneres Heldentum

Im Traum begegnet uns der spirituelle Krieger als Archetyp innerer Stärke und Bewusstheit – ein Symbol für die Kraft, uns unseren eigenen Schatten zu stellen. Nach C. G. Jung steht dieser Archetyp in enger Verbindung mit dem „Helden“: jener inneren Gestalt, die den Mut hat, in die Tiefen des Unbewussten hinabzusteigen, um dort Erkenntnis und Heilung zu finden. In Träumen kann der spirituelle Krieger in vielerlei Formen erscheinen – als Beschützer, als Führer, als Kämpfer für Wahrheit oder als Lichtträger in dunklen Szenen. Seine Aufgabe ist nicht, das Dunkle zu besiegen, sondern es zu integrieren. So zeigen uns Träume, dass der wahre Mut des spirituellen Kriegers nicht im Kampf, sondern in der liebevollen Annahme des eigenen Schmerzes liegt. Wer sich im Traum diesem Archetyp öffnet, entdeckt in sich selbst die Kraft, Angst in Bewusstsein und Trennung in Mitgefühl zu verwandeln.

Im Zirkel erkunden wir gemeinsam, wie uns Träume dabei helfen, in uns den spirituellen Krieger zu finden.

Bild von DAMIAN NIOLET from Pixabay

Häufige Fragen

Für diesen Zirkel bitte mitbringen:

  • Traumtagebuch und Stift
  • Beifußkraut (Herba Artemisiae vulgaris) für einen Tee

Ja, das geht. Wir werden bei den Kursen meist Heilpflanzen in Form von Tees oder Tinkturen einnehmen. Wer diese nicht zur Verfügung hat, kann trotzdem teilnehmen. Als Ersatz für den Tee oder Tinktur bieten wir dann ein kleines „Traumspiel“ an. 

Nein. Auch wer unser Buch nicht oder noch nicht gelesen hat, kann an diesem Vollmond-Zirkel teilnehmen. 

Sobald wir die Kursgebühr erhalten haben, verschicken wir einen Zugangslink für die Teilnahme des Zirkels. Weitere Infos zu den technischen Voraussetzungen für die Teilnahme des Kurses finden Sie hier.

Unser Kurse finden auf der Plattform ZOOM statt. Alle wichtigen Infos zu ZOOM und die Lösungen von technischen Problemen, die auftreten können, haben wir hier zusammengefasst.

Zusätzliche Informationen

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