Zirkel am 1.2.2026: Nachtschau

12,00 

Wer im Dunkeln sehen kann, sieht auch mit geschlossenen Augen mehr?

In diesem Zirkel lernen wir eine besondere Fähigkeit kennen, die uns nachts beim luziden Erleben des Schlafes hilft: unsere Nachtsicht. Wir können zwar nicht so gut im Dunkeln sehen, wie andere Tiere, doch wir können. Setzen wir diese Fähigkeit bewusst beim Einschlafen ein, können wir leichter und länger luzide bleiben.

21 vorrätig

Kategorie:

Beschreibung

Datum und Uhrzeit

01.O2.2026 / 19:OO Uhr

Dauer

90 Minuten

Sprache

Deutsch

Level

Anfänger und Fortgeschrittene

Elemente des Zirkels

Inhalt des Vollmond-Zirkels

Was ist Nachtsicht?

Die menschliche Fähigkeit zur Nachtsicht, obwohl im Vergleich zu vielen nachtaktiven Tieren relativ begrenzt, beruht hauptsächlich auf den Stäbchenzellen in der Netzhaut. Diese Photorezeptoren sind extrem lichtempfindlich und ermöglichen uns das Sehen bei sehr geringer Beleuchtung, da sie schon durch ein einzelnes Photon aktiviert werden können. Allerdings sind die Stäbchenzellen nicht für das Farbensehen zuständig, weshalb unsere Sicht bei Nacht primär monochrom (Graustufen) ist. Unsere Pupillen weiten sich im Dunkeln maximal, um so viel Restlicht wie möglich einzufangen, und das Rhodopsin-Pigment in den Stäbchen regeneriert sich, ein Prozess, der als Dunkeladaptation bekannt ist und etwa 30 Minuten dauern kann, bis die maximale Empfindlichkeit erreicht ist.

Wie nutzen wir die Nachtsicht für die Traumarbeit?

Die Nachtsicht werden wir im Zirkel als „peripheres Sehen“ kennenlernen. Beim normalen, uns vertrauten Sehen ist stets die Bildmitte scharf gestellt. Um einen Raum zu erkunden, müssen wir unsere Augen bewegen, damit jedes für uns interessante Detail einmal in der Bildmitte und damit scharf zu erkennen ist. Das peripheren Sehen funktioniert anders: Die Bildmitte erscheint fast blind, der ganze Rest ist gleichmäßig und leicht unscharf dargestellt. Um mit dem peripheren Sehen einen Raum zu erfassen, müssen wir unsere Augen nicht bewegen.

Wir lernen gemeinsam, wie das unsere luzide Arbeit der Nacht beflügeln kann und wie wir unsere Fähigkeit zum peripheren Sehen trainieren.

 

Bild von imagii von Pixabay

Häufige Fragen

Wenn Du hast, bring gerne etwas Salbeitee mit.

Ja, das geht. Wir werden bei den Kursen meist Heilpflanzen in Form von Tees oder Tinkturen einnehmen. Wer diese nicht zur Verfügung hat, kann trotzdem teilnehmen. Als Ersatz für den Tee oder Tinktur bieten wir dann ein kleines „Traumspiel“ an. 

Nein. Auch wer unser Buch nicht oder noch nicht gelesen hat, kann an diesem Vollmond-Zirkel teilnehmen. 

Du bekommst einen Zugangslink von der Veranstalterin. Deinen Zugang buchst Du hier.

Unser Kurse finden auf der Plattform ZOOM statt. Alle wichtigen Infos zu ZOOM und die Lösungen von technischen Problemen, die auftreten können, haben wir hier zusammengefasst.

Zusätzliche Informationen

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