Zirkel am 03.03.2026: Kraftwesen im Traum

12,00 

In unseren Träumen sind wir nicht allein. In unseren Träumen treffen wir auf viele Wesen: Menschen, Tiere, beseelte Pflanzen, Fabelkreaturen. Sie sind nicht zufällig da, sondern entspringen unserer Seelenarchitektur. Es gibt viele Wege, wie wir ihnen begegnen können. Wir wollen ein paar davon gemeinsam ausloten: Inwiefern verweisen manche Wesen auf archetypische Kräfte, die in uns wohnen? Wie erhellen sie Konflikte, die im Traum erscheinen? Wie können wir sie um Führung bitten?

8 vorrätig

Kategorie:

Beschreibung

Datum und Uhrzeit

3.3.2026 / 19 Uhr

Dauer

90 Minuten

Sprache

Deutsch

Level

Anfänger und Fortgeschrittene

Elemente des Zirkels

Inhalt des Vollmond-Zirkels

Traumfiguren lassen sich als lebendige Ausdrucksformen innerer und transpersonaler Wirkkräfte verstehen. Sie treten uns nicht nur als Symbole entgegen, sondern häufig als dialogfähige Gegenüber. Entscheidend ist dabei die Haltung, mit der wir ihnen begegnen: Nicht die vorschnelle Deutung steht im Vordergrund, sondern das Beziehungsangebot. Wer Traumfiguren ernst nimmt, kann lernen, ihnen zuzuhören, Fragen zu stellen und ihre spezifische Qualität zu erforschen – sei es Schutz, Herausforderung, Weisheit oder Irritation.

In der Traumarbeit zeigt sich oft, dass bestimmte Gestalten wiederkehren oder eine besondere emotionale Dichte besitzen. Solche Figuren verweisen nicht selten auf archetypische Kräfte im Sinne der Tiefenpsychologie: den inneren Lehrer, die Hüterin der Schwelle, den Trickster, das verletzte Kind. Sie verkörpern innere Spannungsfelder und Entwicklungsimpulse, die im Wachbewusstsein nur schwer zugänglich sind. Indem wir diese Gestalten im Nachgang des Traums aktiv imaginativ ansprechen – etwa durch Dialog, Schreiben oder Bewegung – können unbewusste Konflikte sichtbar und verhandelbar werden.

Der schamanische Zugang zur Traumwelt erweitert diese Perspektive um eine animistische Dimension. In vielen schamanischen Traditionen gelten Träume als reale Begegnungsräume zwischen Mensch und Geistwelt. Traumfiguren werden hier nicht primär als „Teile der Psyche“ verstanden, sondern als eigenständige Wesen mit spezifischer Intention. Besonders zentral ist die Begegnung mit Krafttieren. Sie erscheinen im Traum häufig in Momenten von Übergang, Krise oder Neuorientierung und bringen Qualitäten mit, die dem Träumenden aktuell fehlen oder gestärkt werden wollen – etwa Klarheit, Erdung, Mut oder Beweglichkeit.

Die Krafttiersuche, ob bewusst initiiert oder spontan im Traum erlebt, ist weniger ein Akt des Findens als des Erinnerns. Das Krafttier ist kein beliebiges Symbol, sondern ein Verbündeter, mit dem eine Beziehung gepflegt werden will. Diese Beziehung vertieft sich durch wiederholte Kontaktaufnahme: im Traum, in schamanischen Reisen, aber auch im Alltag durch achtsames Wahrnehmen der jeweiligen Tierqualitäten. Entscheidend ist dabei nicht, „was“ das Tier bedeutet, sondern „wie“ es wirkt.

Im praktischen Umgang mit Traumfiguren – ob archetypisch oder schamanisch verstanden – empfiehlt sich eine Haltung der Offenheit und des Respekts. Anstatt die Traumgestalten zu kontrollieren oder zu instrumentalisieren, können wir sie um Führung bitten: Was willst du mir zeigen? Wofür stehst du? Was brauchst du von mir? Solche Fragen verschieben den Fokus von der Analyse hin zur Beziehung. Die Traumwelt wird so zu einem Erfahrungsraum, in dem innere Weisheit, seelische Entwicklung und spirituelle Praxis ineinandergreifen.

Die gemeinsame Auseinandersetzung mit Traumfiguren eröffnet damit nicht nur neue Zugänge zum eigenen Innenleben, sondern auch zu einer tieferen Verbundenheit mit den vielschichtigen Ebenen des Seins. Träume werden zu Lehrmeistern – und ihre Wesen zu Begleitern auf einem bewussteren Weg.

Häufige Fragen

Für diesen Zirkel bitte mitbringen:

  • Traumtagebuch und Stift
  • Beifußkraut (Herba Artemisiae vulgaris) für einen Tee

Ja, das geht. Wir werden bei den Kursen meist Heilpflanzen in Form von Tees oder Tinkturen einnehmen. Wer diese nicht zur Verfügung hat, kann trotzdem teilnehmen. Als Ersatz für den Tee oder Tinktur bieten wir dann ein kleines „Traumspiel“ an. 

Nein. Auch wer unser Buch nicht oder noch nicht gelesen hat, kann an diesem Vollmond-Zirkel teilnehmen. 

Sobald wir die Kursgebühr erhalten haben, verschicken wir einen Zugangslink für die Teilnahme des Zirkels. Weitere Infos zu den technischen Voraussetzungen für die Teilnahme des Kurses finden Sie hier.

Unser Kurse finden auf der Plattform ZOOM statt. Alle wichtigen Infos zu ZOOM und die Lösungen von technischen Problemen, die auftreten können, haben wir hier zusammengefasst.

Zusätzliche Informationen

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